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30

Sep

2009

Bewusstseinsindustrie 2.0: (Digitale) Kreativität gehört zu den Hoffnungsbranchen der nächsten zehn bis 20 Jahre

Mit einer Bruttowertschöpfung von 61 Milliarden Euro (2006) liegt die Kreativindustrie in Deutschland mittlerweile auf Platz drei, direkt hinter dem Automobil- und Maschinenbau. Insgesamt sorgen die Wissens- und Kulturmärkte mittlerweile für 2,6 % des BIP. Zu den creative industries gehören u.a. Buch-, TV-, Film-, Radio-, Designwirtschaft, aber auch Zeitungsverlage, Architektur- und Werbebüros, darstellenden Künste und die Games-Branche.

* Der Aufsteiger: Die Software- und Games-Industrie beschäftigt mit 345.000 Mitarbeitern mittlerweile 30,5 % der Erwerbstätigen in der Kreativwirtschaft. 26,5 Milliarden Euro Umsatz in 2008 entsprechen 17,8 % des Gesamtumsatzes der Kreativwirtschaft. Die deutsche Games-Industrie steht dabei auf durchaus soliden Beinen: 26 % der Unternehmen sind Großunternehmen, 24 % kommen aus dem mittleren Segment und 50 % sind Klein- und Kleinstunternehmen. Zwischen 2003 und 2008 wurde eine Umsatzsteigerung von 27 % erzielt.

* Es gibt keine brotlosen Künste mehr: Selbst die so genannten brotlosen Künste werden in den nächsten Jahren zu einem stetigen Wachstum der Kreativwirtschaft beitragen. Design, darstellende Künste und der Kunstmarkt wuchsen zwischen 2003 und 2008 ebenfalls zwischen 5,3 % und 8,4 %. 

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